Tuesday, April 29, 2008

3 Tage mit dem Jeep durchs Niemandsland in Bolivien

Also, da ich ja nicht zum Schreiben komme (ja, ja ich hab wirklich keine Zeit), stell ich Euch jetzt mal ein paar Fotos von meiner Jeep TOur von San Pedro (Chile) nach Uyuni (Bolivien) ins Netz. Wir sind 3 Tage durchs absolute Niemandsland gefahren. War sehr anstrengend, aber eine wahnsinns Erlebnis. Die Landschaft sieht teilweise wie gemalt aus. Die Farben sind absolut surreal. Immerwieder kommt man an Lagoonen vorbei, die verschiedene Farben haben. Die erste Nacht schliefen wir in einem super, super einfachen Refugio auf 4500 Meter Hoehe . Dort hab ich meine ersten Coca Blaetter gekaut (zur Info: darus macht man Kokain). Die sollen gegen Hoehenkrankheit helfen. Wie sich rausstellte brauchte ich die Blaetter nicht kam mit der Hoehe ganz gut klar. Allerdings machte mir die klirrende Kaelte zu schaffen. Hatte so ziemlich alles an Klamotten an was mein Ruecksack hergab...

Grenzuebergang Chile/Bolivien


Laguna Blanca




Fruehstueck am Grenzuebergang



Lagoona Verde

Dali Wueste, die Farben waren absolut surreal

"Baum" Fels mitten in der Wueste

Tanken in der Wueste. Problem, was wir oben rein haben lief unten wieder raus. Am 2. Tag hatten wir ein Loch im Tank und irgendwann war unser Bezin alle. Tankstellen gibt es nciht, also mussten wir die Fahrer der anderen Jeeps anbettels, dass sie uns ein paar Tropfen gaben


Laguna Roja


Salar de Uyuni und Isla Incahuasi -- Insel mit Riesnekakteen mitten auf dem Salar de Uyuni (Salzsee).












Dorft in der Wueste
Unser Berg-Refugio in dem wir die erste Nacht verbracht haben

Die Kueche des Refugios -- Essen war sehr lecker










Monday, April 28, 2008

Fotos Chile



Bahia Inglesa, Chile


Mein Golfball-Zelt Hotel



San Pedro de Atacama


Mountaonbiking die Zweite in San Pedro



Meine Lieblingsbeschaeftigung -- Ausruhen


Atacama Wueste


Salar de Atacama (Salzsee) mit Flamingos


Das verflixte Auto


Das verflixte Auto nach dem Unfall. Die Bierdose haben wir beim Crash mitgenommen. Passt...

Der Sonnenaufgang den wir aus dem Graben gekuckt haben, waehrend wir auf den Abschleppwagen warteten...


Mehr kommt demnaechst. Nur nicht zuviel an einem Tag ich bin ja schliesslich im Urlaub :-))


OK weiter geht's...


Valle de la Luna -- San Pedro de Atacama




Wildes Lama...


Big BBQ im Hostel in San Pedro mit Grillmaster Max


Party-Time in San Pedro


Sunday, April 13, 2008

Der wilde Norden Chiles....

Irgendwie fehlte mir in letzter Zeit die Muse und Zeit zum Schrieben. Aber bevor ich garnicht mehr hinterherkomme, versuche ich Euch mal auf den letzten Stand der Dinge zu bringen. Die letzten Wochen waren naemlich recht abenteuerlich, hab das Gefuehl das richtige Backpackerleben beginnt erst jetzt.


Am Strand in Bahia Inglesa war alles noch sehr relaxt. Ich liess es mir so richtig gut gehen. Das Domo Hotel war ziemlich cool. Eine Zelt in Golfballfrom oder besser Camping in Style. 4 Tage hab ich hier einfach garnichts gemacht. Bin nur am Strand gelegen und hab mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Das Wasser sah sehr einladend aus hatte aber fuer mien Geschmack arktische Temperaturen. Also mit Baden war nichts. Jeden Abend gabs einen herrlichen Sonnenuntergang und danach konnte man ausser Schlafengehen auch nicht viel machen. Bahia Inglesa war wie ausgestorben. Nach 4 Tagen Erholung hab ich mich dann Richtung San Pedro de Atacama aufgemacht. Wieder 10 Stunden im Nachbus. Wenn ich Kilometergeld bekommen wuerde koennt ich noch ein Jahr reisen.


Als ich in San Pedro de Atacama aus dem Bus stieg dachte ich ich bin im Wilden Westen angekommen. Wartete nur datauf, dass Winnetou und Old Shatterhand um die Ecke kommen. Aber anstellen von den beiden traf ich meinen Travelpartner Max hier wieder. Yippy, mit ihm macht das Reisen echt Spass. Aber was wir die naechte Tage erleben sollten, war alles andere als spassig. Dass wir noch am Leben sind grenz fast an ein Wunder. Um San Pedro herum gibt es einiges zu tun und ich dachte mir, dass es doch eine prima Idee waere, wenn wir uns ein Mietauto nehmen wuerde. Damit sind wir viel flexibler und koennen alles in Ruhe ankucken ohne 20 ander Touris um uns zu haben und einen Tourguide der staendig "Vamos, let's go" ruft. Max fand die Idee gut und so machten wir uns auf zur einzigen Mietstation in San Pedro. Dort gibt es nur Pick-Up Trucks mit und ohne Allrad. Die Frau hinter dem Counter versicherte uns dass wir die ersten beiden Tage ohne Allrad auskommen und nur fuer den 3. Tag einen benoetigen. Gesagt getan. War ein komisches Gefuehl nach ueber 3 Monaten wieder hinterm Steuer zu sitzen. Aber wir hatten ein super 1. Tag wir schauten uns den Salar de Atacama (Salzsee) an und zum Sonnenuntergang und Sterne-kucken gings in Valle de La Luna. Der Wahnsinn. Millionen von Sternen und alle zum Greifen nah. Nach einem Absacker in der Bar ging ich frueh ins Bett, denn am naechsten Morgen wollten wir um 4 Uhr los um den Sonnenaufgang auf dem El Tatio Geysier Feld anzukucken. Puenktlich um 4 Uhr sind wir auch losgekommen, aber wir waeren fast nciht mehr zurrueckgekommen. Man hatte uns empfohlen einem der Tourbusse zu folgen, da der Weg in der Praerie sehr schwer zu finden ist. Max war noch total blau (ist in der Bar versackt) und so bin ich gefahren und zwar dem ersten Minibus hinterher. Der wollte nicht dass wir ihm folgen und versuchte uns abzuhaengen. Ich trat, in einem Moment des totalen Wahnsinns, aufs Gaz um hinterherzukommen. Abllerdings nicht lange. In einer Kurve kam das Auto ins Schleudern. Ich verlor die Kontrolle trat unueberlegt auf die Bremse und Sekuden spaeter gings ab in den Graben. Dort steckten wir im 45 Grand Winkel fest. Ich war total geschockt. Konnte nicht glauben was ich getan hatte. Ich haette uns fast umgebracht. Hatte mindestens 100 Schutzengel in diesem Moment, denn weder uns noch dem Wagen ist etwas passiert. 20 Meter weiter und es waere nciht so glimpflich ausgegangen. Da sassen wir also morgens um 4:30 Uhr im Graben und die ganzen Touribusse fuhren an uns vorbei. Einer rief die Polizei fuer uns. Die kam allerdings erst eine Stunde spaeter, war wohl noch zu frueh fuer die Jungs. Ich hatte total Schiss was passieren wuerde. Aber die netten chilenischen Polizisten meinte ich waer nicht die Erste und sie wuerden den Mann mit dem grossen Jeep schicken um uns rauszuziehen, das koennte allerdings noch ne Weile dauer. Sie wollten weder meinen Namen noch meinen Fuehrerschein sehen. Unglaublich!!!
Und waehrend wir auf dem "Mann mit dem grossen Jeep" warteten ging langsam die Sonne auf.... Ok wir sahen den Sonnenaufgang nicht auf El Tatio, aber das tut schliesslich jeder Touri aber nicht jeder kann sagen, dass er den Sonnenaufgang vom Strassengraben aus gesehen hat....Irgenwann kam dann der Mann mit dem Jeep uns zog uns fuer umgerechnet $55 raus. Danach war der Tag fuer mich gelaufen. Ich wollte nur noch schlafen und am besten nicht mehr vor die Tuer.
Am naechsten Morgen sollten wir unseren Allradwagen bekommen, als Max nicht bei der Mietstation erschien, bin ich zu ihm ins Hostel. Er hatte verpennt (wieder zuviele PicoCola die Nacht davor). Als ich ihn aus dem Bett holte stellte er fest, dass er in Nacht bestohlen wurde. Jemand hat sein ganzes chilenisches Geld, ca. $150 (fuer hier viel Kohle) geklaut. Also gings wieder zur Polizei. Nicht dass das was gebracht haette, aber Max wollte es melden. Die Stimmung war wieder nicht gerade spitzenmaessig aber wir beschlossen trotzdem unsere geplante Tour zu machen. Diesmal fuhr Max. Wir schleppten und langsam ueber Sandpisten auf 4500m hoch. Als wir einen Fotostop einlegten stellten wir fest, dass aus einem der Reifen ein komisches Geraeusch kam. Ich wollten es nicht wahr haben aber wir hatten in der Tat einen Platten. Und so mussten wir in der Hoehenluft, in der einem jede Bewegung schwerfaellt, einen Reifen wechseln. Wir fragten uns warum in alles in der Welt wir diese Scheiss-Idee hatten ein Auto zu mieten und dass es wirklich Zeit wurde aus San Pedro zu verschwinden. So schoen die Landschaft ist, der Ort selbst hat einen komischen Vibe. Es laufen ausser Touris nur komische Gestalten rum die entweder zu lange in der Sonne waren oder zuviel Drogen konsumieren. Nichts wie weg hier!!! Unser naechster Stop Bolivien. 3 Tage Jeep Tour durchs Niemandsland.

Sorry ich wollte Euch Fotos schicken aber der Computer laed sie nicht hoch...Demnaechst, versprochen. Dann auch alles ueber die Jeep Tour...Bin mittlerweile in La Paz angekommen...

Wednesday, April 2, 2008

Grossstadt Nein Danke...

Ok, mein Update ist mal wieder ueberfaellig. Aber um ehrlich zu sein ist in den letzten Wochen nichts super nennenswertes geschehen. Vor 2 Wochen bin ich mit dem Nachtbus 12 Stunden von Pucon nach Santigao gejuckelt und als ich um 7:30 Morgens voellig erledigt am Bus Terminal ausstieg waer ich am liebsten gleich wieder in den naechsten Bus zureuck eingestiegen. Um es milde auszudruecken: Ich war total ueberfordert. Nach all den Wochen in ruigen Kleinstaedten donnerte das Grossstadtgewitter auf mich ein. Ich stand ziemlich verloren mit Sackund Pack im Menschengewirr und wusste so garnicht wohin. Ich wanderte ziellos durch den Terminal und verhandelte mit mir selbst ob ich mir jetzt einen Taxi ins Hostel goennen soll oder ob ich wie sich das fuer einen Backpacker gehoert die Metro nehmen soll. Ich entschied mich letztendlich fuer die Metro. Ganz schlechte Entscheidung morgens um kurz vor 8 Uhr. Halb Satiago war namelich auf dem Weg zur Arbeit und mittendrin ich mit meinen 2 Rucksaecken. Meine Stimmung sank immer tiefer vor allem als ich irgendwann auf einem grossen Platz mit 6 Strassen und 20 Spuren stand und nicht wusste welche ich nun nehmen soll. Ich kratze meine 5 Brocken Spanisch zusammen und fragte einen Polizisten. Die naechste Herausforderung war die Strasse zu ueberqueren. In einer Ampelschaltung unmoeglich. Ich brauchte sage und schreibe 3 Gruenphasen. Gluecklichund endlich kam ich in meinem Hostel "Bellavista"an. Damit hatte ich mal wieder Glueck. Blellavista entpuppte sich als keine Oase. Mit vielen versteckten Ecken und einer sehr netten Dachterasse. Dort liess ich mich dann erstmal nieder und wollte um ehrlich zu sein garnicht wieder weg. Der Gedanke vor die Tuer zu treten war unvorstellbar. Am Nachmittag gab ich mir aber einen Ruck und stuertze mich ins Gewimmel. Keine 500m vom Hostel entfernt tappte ich zuerst mal in eine Touristenfalle. Ich wurde voneinem typen angesprochen. Als er hoerte dass ich gerade erst angekommen bin begann er mir auf meinem Stadtplan alles sehenswerte zu erklaeren und zu zeigen. Ich wusste irgendwie dass er einer der Typen war vor denen mich meine Reisefuehrer gewarnt hat. Sie erzaehlen den dummen Touristen, sie verwickeln einen in ein nettes Gespraech und irgendwann erzaehlen sie einem, dass sie studieren und Geld fuer die Uni brauchen. Sie druecken einem einen Zettel mit poetischen Gedichten in die Hand die sie angeblich geschrieben haben. Aber der Typ war so nett und ich mit meinem grossen Herz hab ihm dann doch tatsaechlich Geld gegeben. Mein Verstand schrie "Stop" aber ich kann ja nicht Nein sagen. Waren aber nur 2 Dollar. Als naechstes wurde ich im Cafe vom Naechsten angesprochen. Ein recht seltsamer Typ. Ich wusste nicht recht wie ich ihn einordnen sollte. Er hatte eine kleinen Sprachfehler, schien aber ansonsten sehr gebildet zu sein. Sprach 4 Sprachen. Er fragt mich ob er sich auf einen Cafe zu mir setzten duerfe. Wieder konnte ich das "Nein" nicht uber die Lippen bringen. Ganz schlechte Idee. Der Typ textete mich zu und liess sich von mir sogar die Cola bezahlen. Als er irgnedwann anfieng mit mir zu flirten entschied ich es war an der Zeit zu gehen. Gegen flirten ist ja grundsaetzlichnichts einzuwenden, aber das war mir zuviel. Ich bekam alles von "Du bist ein Engel der zur Fau wurde" bis hin zu "Du musst mich heiraten" zu hoeren. Ich ergriff die Flucht. Eigenltichhatte ich genug und wollte nur zurueck in meinHostel, aber ich bummelte letztendlich noch ein Weile durch Santiago. Um ehrlich zu sein wie jede ander Grossstadt. Ueberall Geschaefte, ala "shop till you drop". Da ich nicht shoppen kann, ging ich irgendwann dann doch Richtung "Bellavista". Kurz vor dem Ziel, an einer Ample drehte ichmich um und da stand mit einem Mal der Freak aus dem Cafe wieder neben mir. Ich bin total ausgetickt und hab ihn angeschrien, was die Scheisse soll und dass er sich verpissen soll. Eigentlich so garnichtmeine Art aber ich war stocksauer und hatte bei Gott keine Lust auf einen Stocker. Santiago wurd mir von minute zu Minute unsympatischer. Aber ich wollte nochnicht aufgeben. Den 2. Tag verbrachte ich fast ausschliesslich auf der Dachterasse. Es war so oder so K-Freitag und alles geschlossen. Auf der Terasse war daher reger Betrieb und ich lernte schnell einige meiner Mitbewohner kennen. Chris aus Arizona, schlug vor, dass wir am naechsten Tag aus der Stadt in die Berge fahren sollten. War mir aeusserst recht. Nur rauss aus der Stadt. Zu 5. verbrachten wir einen netten Tag in einem Tal ausserhalb von Santiago. Wir fuhren mit dem oeffentlichen Bus 1.5 Std stadtauswaerts. Dort nahmen Chris und ich einen Taxi (die anderen 3 gingen wandern). Irgendwannhoerte die Strasse auf und der Taxifahrer schmiss und raus. Wir beschlossen noch ein Stueck die unbefestigte Strasse weiterzugehen und kamen irgendwann an einen Fluss. Dort tranken wir ein Bierchen und liessen die Seele baummeln, Auf dem Rueckweg gab es kein Taxi und so versuchte ich mich per Anhalter. War nicht ganz einfach. Zum einen kamen kaum Autos und die die kamen waren randvoll. Irgenwann hielt aber ich Pick-Up Tuck und nahm uns auf der Ladeflaeche mit bis zum naechsten Or von wo Busse zurueck nach Santiago gingen.

So nett der Tag war, wurde ich den Gedanke nicht los, dass ich wieder nach Pucon zurueck moechte. Santiago war mir einfach zuviel und in Pucon war alles so einfach und relaxing. Als ich ins Internet ging um meine E-Mails zu checken hatte ich ein Antwort auf das "was soll ich nur tun". Ich hatte ein Mail von Max, meinem Travel-Partner, dass er in 2 Tagen in Pucon sein wuerde und eine weiter Mail von Ruben, dem Tour Guide, dass es am Montag Abend eine Party stattfinden wuerde. Das war alles was ich hoeren musste. So verrueckt es ist, die Entscheidung war gefallen. Ich fuhr postwendend mit der Metro zum Busbahnhof und kaufte mir fuer den naechsten Tag ein Ticket zurueck nach Pucon. Was solls ich habe ja Zeit und ueberhaupt hatte ich mir ja vorgenommen mit meinen Plaenen flexible zu sein. Am Ostersonntag sass ich dann wieder im Nachtbus auf dem Weg nach Pucon. Dort bin ich dann wieder die ganze letzte Woche haengen geblieben. Es war einfach zu schoen. Das Wetter war herrlich. Ich verbrachte viel Zeit am Strand und erkundete die umliegenden Doerfer. Ich stattete auch den heissen Quellen einen 2. Besuch ab und Abends war immer irgendwo Party. Ich hatte mir fest vorgenommen am Sonntag endlich gegenNorden zu fahren aber dann lernte ich Sandra kennen. Sie ist die Tante von Ruben. Wir beide verstandenuns auf Anhieb auch wenn wir uns nur mit Haenden und Fuessen verstaendigen konnten. Sandra ueberzeugte mich, dass ich unbedingt nich einen Tag bleiben muss. Sielud mich ein den naechsten Tag und die naechste Nacht mit ihr und ihrer Familie zu verbringen. Sie wollte ein "Asado" (Chilenisches BBQ) fuer mich machen. Und so blieb ich dann noch eine Nacht in Puco, oder besser gesagt in San Pedro, einem super kleinen Ort 40 Minuten ausserhaƱb von Pucon. Sandras Lebensgefaehrte ist dort Lehrer und sie wohen mit Sandras beiden Soehnen (13 & 15 Jahre) im Schulhaus. Der Ort ist winzig. hat nur ca 600 Einwohner. keine geteerten Strassenund einen kleinen Tante Emma Laden der viel hat aber viel auch nicht. Wenn man was braucht klingelt man bei der Mutti. Oeffnungszeiten gibt es hier nicht. Das Haus selbst war sehr schlicht fast aermlich. Es gab kein fliessend warmes Wasser, dafuer muss man erst Feuer machen. Aber klate Duschen inich ja mittlerweile gewohnt. Das "BBQ" war ganz anders als ich mir das vorgestellt hatte. Fuer michist BBQ grillen auf einem Grill. In Chile wird das Fleisch eher gekocht und dann im Ofen gebacken. Man isst hier auch so ziemlich alles was das Tiers so hergibt. Was fuer uns Suppenfleisch und Suppenknochen sind, wird hier "kurz" gebraten und ist etwas zaeh. Man isst Berge von Fleisch und kaum etwas dazu. Tomaten, Karotten und Stangensellerie mit Zitronensaft angemacht ist alles. Insgesamt gabs in meine 24Std bei Sandra 3x Asado. Ich war kurz vorm platzen. Montag Abend sass ich dann schwerenherzens wieder im Bus. Ich haette leicht noch eine Woche in Pucon bleiben koennen.
Diese Busfahrt sollte meine bisher laengste werden 24 Stunden nonstop.
Zuerst ging es 12 Stunden zurueck nach Santiago von dort wollte ich den naechsten Bus in Norden nehmen. Mein Ziel waren die weissen Straende und das kristallklare Wasser von Bahia Inglesa. Die Fahrt nach Santiago war grauenvoll. Ich hatte eine Frau mit einem quengeligen Kleinkind nehben mir. Schlafen war also nicht. Morgens um 7:15 stand ich dann wieder im Busterminal in Santiago. Diesmal alles halb so schlimm ich kannte mich dort ja mittlerweile aus. Ich ging zum Schalter um herauszufinden wie ich am besten weiterkomme. Man teilte mir mit, dass es in 10 Minuten einen Bus nach Copiapo (70km von bahia Inglesa) geben wuerde. der sollte dort um 90 Uhr ankommen. Ich ueberlegt nicht lange und kaufte das Ticket, denn Chris aus Arizona den ich in Santiago kennengelernt hatte arbeitet dort und ich dachte mir, dass ich ihm ja einen Besuch abstatten koennte. Aus den geplanten 10 Stunden nach Copiapo sollten 12 werden. Auf hlaber Strecke brach der Bus zusammen und wir mussten fast 2 Stunden auf einen Ersatzbus warten.irgendwie war ich fast froh ueber die Panne. So konnte ich wenigsten mal auf dem Bus und mir die Fuesse vertreten. Meinen Hintern spuerte ich naemlich schon lange nciht mehr. Um 21 Uhr, genau 24 Stunden nachdemich Pucon verlassen hatte kamich in Copiapo an Dort sah es so garnicht einladend aus. Das erste was mit entgegentorkelte als ich den Bustermianl verliess war ein sturzbesoffener Typ der mich gleich zutexten wollte. Rings rum war alles ziemlich runtergekommen und voll mit komischen Gestalten. Chirs war mein Retter, Er holte mich 10 Minuten spaeter ab und bot mir sogar an bei ihm zu uebernachten. Chris arbeitet fuer eine Geophysics Company die hier in Chile Land nach Kupfer und Gold erforscht. Zusammen mit 2 Kollegen wohnt er in einem fuer chilenische Verhaeltmisse recht schicken Haus in dem es sogar ein Gaestezimmer gibt. Was hatte ich wieder Glueck. Ich verbrachte eine super angenehme Nacht (aleine!!! :-)) in einem grossen komfortablen Bett mit Daunendecke und einem Luxus-Bad. In ein paar Minuten mach ich mich auf den Weg nach Bahia Inglesa. Dort hab ich mich in einem sehr intersannten Hotel eingebucht. Es hat keine Zimmer sondern nur Zelte die aussehen wie grossen Golfbaelle: www.changochile.cl
VAMOS ALA PLAYA!!!